Till und Wolke Siepmann

Till Siepmann und die Fotografie

Bereits seit 1986 mit Spiegelreflexkameras im Einsatz,
kam ab 2003 mit neuer Ausrüstung der Schritt zur Neuorientierung und ambitionierten Beschäftigung mit der Fotografie.
Mit einer Nikon F80 und später der F6 (beides analoge Spiegelreflex-Kameras für Betrieb mit Filmen) und einem kontinuierlich ausgebauten Objektivsortiment wurde das neue Engagement vorangetrieben. Schwerpunkt waren von Anfang an die Bereiche Natur, Landschaft und Tierfotografie.

Im Lauf von fünfzehn Jahren hat es zahlreiche Ausstellungen gegeben, auf die an anderer Stelle dieser Website eingegangen wird.
Darüber hinaus zahlreiche Reportagen und Dokumentationen bei unterschiedlichsten Anlässen, Fotobücher und den traditionell jährlich erscheinenden Natur-Fotokalender, der sich bei einer kleinen Stammkundschaft, immer neuen Interessenten, Freunden und Bekannten großer Beliebtheit erfreut.

Ich genieße und betreibe die Fotografie als Kunstform, durch die sich ganz besondere Stimmungen festhalten lassen.
Die Natur ist ein nicht vom Menschen geschaffenes, aber oft missachtetes Wunder, das man niemals als Selbstverständlichkeit hinnehmen darf. Sie ist in ihrer Gesamtheit ein unwiederbringliches Geschenk, und diesem gehe ich mit meinen Kameras immer wieder neu auf den Grund.

Die Linien zwischen Amateuren und Profis verlaufen heutzutage fließend und sind nicht immer auszumachen. Mich interessiert letztlich nur, dass wir alle Künstler sind, ob wir nun davon leben müssen oder (wie in meinem Fall) nicht.
Ein besonderes Bild lässt sich, wenn man fotografieren kann, mit allem machen, angefangen vom einfachen Handy bis zur teuren und schweren digitalen Spiegelreflex.
Bei mir kommen sämtliche Systeme zum Einsatz: Handy und Smartphone, wenn nichts anderes zur Hand ist. Die analogen Kameras Nikon F100 und F6 inklusive Filmscanner. Sehr hochwertige digitale Kompaktkameras, die Höchstleistungen bringen und weit mehr können als ein Smartphone. Und natürlich digitale Spitzen-Spiegelreflexkameras mit entsprechenden Optiken.
Nicht immer die neuesten Modelle, aber allesamt phantastische Werkzeuge, für deren Entwicklung man als Fotograf nur dankbar sein kann.

Das Team

Einer meiner Schwerpunkte ist die Tierfotografie. Meine Landseer-Hündin Wolke-Bazooka vom Breesenhof begleitete mich bis zu ihrem Tod im Mai 2018 zehn Jahre durchs Leben und hat mir sehr viel beigebracht. Unzählige berührende Bilder machte ich von ihr und von vielen anderen Hunden. Wolke war mein Seelenhund, der eine nicht zu schließende Lücke hinterlässt. Wolke ist unter der Rubrik Tierfotografie eine eigene Seite gewidmet.
Ich bin jederzeit bereit, mich für jedes Tier einzusetzen, egal wie klein oder groß, ob hinter der Kamera oder auch abseits davon.
Tiere gehören zum Gesamtkunstwerk Natur. Wie wir mit ihnen umgehen, sagt alles über unseren eigenen Charakter.

Einsatz in Moustiers Ste Marie

Allein, nur mit der Kamera in der Natur unterwegs.
Genau das einzufangen versuchen, was einen bewegt.
Lichtstimmungen. Landschaften, die wie Wunderwerke sind.
Den Dingen auf den Grund gehen und Dinge entdecken, an denen
andere vorbeigehen.
Wenn man am Ende des Tages ein wirklich gutes Bild hat und am Jahresende dreizehn wirklich sehenswerte Aufnahmen in einem tollen Naturkalender vereint, dann hat sich der Aufwand gelohnt.
Das ist Fotografie, und nicht etwa ein Smartphone voll mit tausenden Knipsbildern.
Ruhe und zu sich selbst finden, sich konzentrieren auf das Wesentliche, das ist für mich die Basis guter Fotografie..